Wie wir Lernen über Konsum so gestalten, dass es im Alltag ankommt – ohne Theorieberg und ohne erhobenen Zeigefinger.
Die Webinare von Brumtavil basieren auf einem einfachen didaktischen Prinzip: Menschen lernen am nachhaltigsten, wenn sie etwas selbst erkennen – nicht wenn es ihnen gesagt wird. Das bedeutet, dass wir keine Regeln formulieren, sondern Situationen zeigen. Situationen, die so vertraut sind, dass jeder Teilnehmende sofort weiß, wovon die Rede ist.
Dann stellen wir Fragen. Und lassen Raum für Antworten, die nicht vorgegeben sind.
Jedes Webinar beginnt mit einer konkreten Alltagssituation. Kein abstraktes Konzept, keine Definitionen. Eine Situation, die jeder kennt. Das schafft sofortige Relevanz und öffnet den Raum für eigene Assoziationen.
Im zweiten Schritt schauen wir gemeinsam genauer hin. Was passiert da eigentlich? Welche Mechanismen sind aktiv? Hier kommen Konzepte aus Psychologie und Verhaltensforschung ins Spiel – aber immer im Dienst des Szenarios, nicht umgekehrt.
Das Konzept wird dann auf weitere Beispiele angewendet – teils von uns vorbereitet, teils aus dem Publikum. Dieser Schritt zeigt, wie breit ein Muster wirkt, und verhindert, dass es als Einzelfall abgetan wird.
Am Ende jedes Webinars gibt es eine kurze Reflexionsphase. Teilnehmende werden eingeladen, das Gelernte auf ihre eigene Situation zu übertragen – ohne Druck und ohne Bewertung. Ein Handout mit Reflexionsfragen unterstützt diesen Schritt auch nach dem Webinar.
Abstrakte Konzepte verblassen schnell. Konkrete Situationen bleiben. Wenn jemand beim nächsten Einkauf an den Supermarkt-Webinar denkt und kurz innehält – dann hat das Format seinen Zweck erfüllt.
Wir wählen Beispiele bewusst so aus, dass sie für unterschiedliche Lebenssituationen passen. Nicht jeder kauft dasselbe, aber fast alle kennen das Gefühl, etwas zu kaufen und hinterher unsicher zu sein, ob es wirklich gebraucht wurde. Genau dieses Gefühl ist der Ausgangspunkt.
Kein Webinar dieser Reihe endet mit einer Handlungsaufforderung. Es endet mit einer Frage – die jeder für sich beantwortet.
Konzepte wie kognitive Verzerrungen, mentale Buchführung und der Endowment-Effekt helfen zu erklären, warum rationale Kaufentscheidungen so selten wirklich rational sind.
Von Maslows Bedürfnishierarchie bis zu modernen Selbstbestimmungstheorien – wir nutzen psychologische Konzepte, um zu erklären, was Menschen wirklich antreibt.
Konsum ist kein individuelles Phänomen. Soziale Normen, Gruppenidentitäten und kulturelle Bedeutungen von Produkten prägen, was als notwendig gilt – und was als Luxus.
Nicht im spirituellen Sinne, sondern im praktischen: die Fähigkeit, im Moment innezuhalten und zu bemerken, was gerade passiert – bevor die Entscheidung bereits getroffen ist.
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